Kickboxen gehört zu den beliebten Kampfsportarten in Wien. Wer intensives Training sucht das Körper und Geist fordert, landet früher oder später bei Kickboxen – oder Boxen. Die zwei Sportarten werden oft in einem Atemzug genannt, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte. Dieser Guide erklärt was Kickboxen ist, für wen es geeignet ist und was du beim Einstieg wissen solltest.
Was ist Kickboxen?
Kickboxen kombiniert klassische Boxtechniken mit Kicks aus dem Karate und anderen Kampfsportarten. Im Wettkampf sind Schläge und Tritte auf Oberkörper und Kopf erlaubt – je nach Regelwerk auch Beintreffer.
Als Sport bietet Kickboxen ein intensives Ganzkörpertraining das Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Kraft gleichzeitig fordert. In Wien gibt es eine aktive Kickbox-Szene mit Vereinen und Wettkämpfen auf nationaler und internationaler Ebene.
Was ist der Unterschied zwischen Kickboxen und Boxen?
Boxen konzentriert sich ausschließlich auf Schlagtechniken mit den Fäusten – kombiniert mit Beinarbeit, Kopfbewegungen und Verteidigungstechniken. Die Komplexität liegt in Präzision, Timing und taktischer Intelligenz.
Kickboxen erweitert das Arsenal um Kicks – Frontkicks, Roundhouse Kicks, Sidekicks. Das erhöht die technische Vielfalt und stellt andere Anforderungen an Hüftmobilität, Balance und Koordination.
Beide Disziplinen haben ihre eigene Logik und ihren eigenen Reiz. Sie schließen sich nicht aus – viele Athleten trainieren beide.
Ein weit verbreiteter Irrtum
Viele Menschen entscheiden sich für Kickboxen weil sie glauben die Beine damit stärker zu trainieren als beim Boxen. Das ist ein Irrtum der sich hartnäckig hält.
Boxen ist kein reiner Oberkörpersport. Jede Bewegung im Boxen kommt aus den Beinen. Beinarbeit – das ständige Bewegen, Ausweichen, Positionieren – ist das Fundament jeder Boxtechnik. Wer Boxen ernsthaft trainiert wird schnell feststellen dass die Beine genauso gefordert werden wie beim Kickboxen – nur auf eine andere Art.
Das bedeutet nicht dass eine Disziplin besser ist als die andere. Es bedeutet nur dass die Entscheidung nicht auf diesem Irrtum basieren sollte.
Fitness-Kickboxen – Training zum Auspowern
Neben dem klassischen Kickboxen als Kampfsport gibt es Fitness-Kickboxen – ein Format das Kickbox-Techniken als Fitnesstraining nutzt ohne Wettkampfambitionen. Es ist zugänglich, macht Spaß und eignet sich hervorragend zum Auspowern.
Wer tiefer in die Technik einsteigen und eine Kampfsportdisziplin systematisch aufbauen möchte ist mit strukturiertem Kampfsporttraining besser bedient – egal ob Kickboxen oder Boxen.
Boxen als solide Grundlage
Wer mit dem Kampfsport beginnt und noch unsicher ist welche Disziplin die richtige ist findet im Boxen eine solide Grundlage. Die Basistechniken – Beinarbeit, Schlagkombinationen, Verteidigung – sind in vielen Kampfsportarten relevant und lassen sich gut auf andere Disziplinen übertragen.
Bei FIVE im 18. Bezirk unterrichten wir Boxen seit über 12 Jahren – mit staatlich geprüften Coaches, kleinen Gruppen und einem klaren Fokus auf saubere Technik und individuelle Progression.
Kicks im Krav Maga
Wer Kicks in einem Selbstverteidigungskontext erlernen möchte findet diese auch im Krav Maga. Im Gegensatz zum sportlichen Kickboxen werden Kicks im Krav Maga nicht für den Wettkampf trainiert sondern für den Ernstfall – effektiv, direkt und situationsangepasst.
Frontkicks, Lowkicks und Aufwärtskicks gehören zum Krav Maga Repertoire bei FIVE – eingesetzt dort wo sie im realen Konflikt tatsächlich funktionieren. Das ist ein anderer Ansatz als im Sport-Kickboxen, aber für viele genau das Richtige.
→ Mehr über Krav Maga bei FIVE
Für wen ist Kickboxen geeignet?
Kickboxen als Kampfsport eignet sich für alle die eine vollständige Kampfsportdisziplin mit Wettkampfoption erlernen wollen. Es erfordert regelmäßiges Training und die Bereitschaft eine technisch komplexe Disziplin über längere Zeit aufzubauen.
Fitness-Kickboxen ist ideal für alle die ein intensives Workout suchen ohne Wettkampfambitionen – zugänglich und effektiv.
Wer noch am Anfang steht und unsicher ist findet im Boxen einen strukturierten Einstieg in die Welt des Kampfsports.
FAQ: Häufige Fragen zu Kickboxen Wien
Brauche ich Vorkenntnisse für Kickboxen? Nein – die meisten Kurse in Wien sind für Einsteiger zugänglich. Ein gutes Warm-up und die Bereitschaft zu lernen reichen für den Anfang.
Was brauche ich für das erste Kickbox-Training? Sportkleidung und Trainingsschuhe. Boxhandschuhe und Bandagen sind für die erste Einheit oft leihbar – beim jeweiligen Anbieter nachfragen.
Ist Kickboxen gefährlich? Im Fitness-Bereich ohne Vollkontakt ist das Verletzungsrisiko gering. Beim Wettkampf-Kickboxen mit Sparring steigt es – bei professioneller Anleitung bleibt es aber überschaubar.
Was kostet Kickboxen in Wien? Die Preisspanne ist breit. Vereinstraining beginnt bei 50-100 Euro pro Monat. Professionelle Studios mit kleinen Gruppen und qualifizierten Coaches liegen zwischen 80 und 140 Euro monatlich.
Kann ich Kickboxen und Boxen kombinieren? Ja – viele Athleten trainieren beide Disziplinen. Die Grundlagen überschneiden sich stark und ergänzen sich gut.
Kampfsport in Wien – bei FIVE
Bei FIVE im 18. Bezirk bieten wir Boxen und Fitness-Kickboxen in einem professionellen Umfeld an. Kleine Gruppen, staatlich geprüfte Coaches und über 20 Jahre Erfahrung – für Einsteiger genauso wie für Fortgeschrittene.
Das Probetraining ist kostenlos und unverbindlich.

